Biologische Bekämpfung der Weißen Fliege mit der Schlupfwespe Encarsia formosa
Seit mehr als zwanzig Jahren ist Encarsia formosa die Nummer 1 im Kampf gegen die Weiße Fliege
und nicht wegzudenken in Bioproduktion und integrierter Produktion. Profitieren Sie von unserer langjährigen
Erfahrung in der Zucht effektiver Nützlinge und der Kontrolle von Pflanzenschädlingen - für eine
Produktion von Pflanzen frei von schädlichen chemischen Mitteln, geeignet für Haushalte mit Kindern oder
Allergikern und für eine gesunde Ernährung.
Zu Beginn der diesjährigen Poinsettiensaison und der Folgekultur an Gemüsepflanzen bieten wir
Ihnen die Schlupfwespe Encarsia formosa wieder zum Sonderpreis an.
| Encarsia formosa |
500 Tiere auf 5 Kärtchen < 100 = 1 VE 3,10 €* |
| Encarsia formosa HD (halbe Dichte) |
500 Tiere auf 10 Kärtchen a 50 = 1 VE 3,30 €* |
*Als Dauerauftrag oder bei Bestellung von mindestens 10 Einheiten (VE=Versandeinheit) Preise netto, gültig ab
01. Juli bis 31. Dezember 2011.
Die Schlupfwespe ist besonders geeignet für den Einsatz in Poinsettien, Tomaten, Gurken.
Eine Einheit Encarsia bzw. Encarsia HD ist ausreichend für einen Einsatz auf 100 qm Kulturfläche.
Encarsia formosa - gegen Weiße Fliege
- Schlupfwespe bester Qualität aus eigener Produktion
- einsetzbar in allen Gemüse- und Zierpflanzenkulturen
- einsetzbar im geschützten Anbau unter Glas und Folie
- einsetzbar ab Kulturbeginn und Jungpflanzenstadium
- parasitiert Larven der Weißen Fliege
- bringt Larven und Puppen der Weißen Fliege durch Aussaugen zum Absterben
Eine regelmäßige Ausbringung alle 1-2 Wochen bietet optimalen Schutz vor Schäden durch die Weiße
Fliege (mindestens 3 Ausbringungen empfohlen)!
Das Katz Biotech Team berät Sie gerne vor Ort oder telefonisch (03 37 04/ 675-10) und erstellt Ihnen einen
speziell für Ihre Kultur zugeschnittenen Nützlings-Einsatzplan.
Möglichkeiten der biologischen Thripsbekämpfung
Angesichts von zunehmenden Resistenzen der verschiedenen Thripsarten gegenüber chemischen Bekämpfungsmitteln,
wie z.B. Conserve, gewinnt die Möglichkeit der biologischen Bekämpfung dieser Schädlinge eine größere
Bedeutung und soll an dieser Stelle näher erläutert werden.
Der Schädling
Im Unterglasanbau treten verschiedene heimische Thripsarten, wie z.B. Thrips tabaci und Thrips
fuscipennis auf. Zum Hauptschädling in vielen Gewächshauskulturen hat sich allerdings der
eingeschleppte Kalifornische Blütenthrips (Franklinella occidentalis) entwickelt. Gründe dafür
liegen auch in der generalitischen Lebensweise. Energiereiche Pollennahrung bewirkt eine hohe Vermehrungsrate, was
zu verheerenden Schäden in den Kulturen führen kann. Zudem besteht eine Resistenz gegenüber fast
allen chemischen Bekämpfungsmitteln und ist somit sehr schwer zu bekämpfen.Es wird auch von kälteresistenten
Rassen berichtet.
Der Lebenszyklus umfasst 6 Stadien: Ei, 2 Nymphenstadien, 2 Ruhestadien (Vorpuppe und Puppe) und das adulte Tier.
Die ersten 2 Nymphenstadien der Thripse leben auf der Blattunterseite oder in Blüten, während sich das
dritte und vierte Stadium im Boden aufhält ohne Nahrung aufzunehmen. Die Adulten und die Nymphen saugen an
einzelnen Zellen von Blüten- oder Laubblättern und ernähren sich außerdem von Pollen. Dies führt
zu den typischen Befallssymptomen: verschmierter Pollen auf den Blüten, Silberflecken auf den Blättern,
schwarze Kottröpfchen, Verformungen an den Früchten, Blättern und Blüten. Auch Viren
können übertragen werden.
Monitoring
Pollenauswurf an blühenden Pflanzen ist ein sicherer Nachweis für einen Thripsbefall. An nicht blühenden
Pflanzen ist eine Befallsdiagnose mittels beleimter Blau- oder Gelbtafeln möglich. Schwierig ist der Nachweis
von Thripsen in Grünpflanzen. Hierbei handelt es sich um Blattthripse, welche nicht durch Leimtafeln erfasst
werden. Hier bleibt nur die regelmäßige Kontrolle der Blattunterseiten.
Nützlinge
Zur Thripsbekämpfung eignen sich die Raubmilbenarten Amblyseius cucumeris, A. barkeri, und A.
swirskii. Die Raubmilben Hypoaspis miles und H. aculeifer, die Raubwanze Orius spec. und
die Nematoden Steinernema feltiae sind auch Thripsgegenspieler, allerdings zur alleinigen Bekämpfung
nicht ausreichend.
Ein vorbeugender Einsatz ist immer sinnvoll, da sich die Raubmilben auch von Pollen ernähren können. Ist
der Kalifornische Blütenthrips einmal im Bestand, ist er schwer zu bekämpfen. Auf die Bedeutung eines
gewissenhaften Monitorings sei an dieser Stelle nochmals hingewiesen.
Bekämpfung von Thripsen mit Amblyseius cucumeris
Diese Raubmilbe wird zur biologischen Bekämpfung verschiedener Blütenthripsarten eingesetzt. Sie sind etwa
0,5 mm groß, blaßrosa bis rotbraun gefärbt und sehr beweglich. Ein Raubmilbenweibchen legt im
Verlauf seines Lebens 40 bis 100 Eier und vermag täglich bis zu 3 junge Thripsnymphen auszusaugen. Thripse
werden nur bis zum 2. Larvenstadium erbeutet. Erwachsene Thripse sind für Amblyseius zu wehrhaft. Es
werden aber auch Spinnmilben, Weichhautmilben und andere kleine Schädlinge erbeutet. Auch von Pollen kann sich
Amblyseius cucumeris kurzzeitig ernähren. Im Sommer kann in vielen Kulturen, insbesondere in Gurken und
Paprika, alternativ Amblyseius swirskii eingesetzt werden, da diese besser an hohe Temperaturen angepasst
ist.
| Ansprüche: |
optimale Temperatur: 25°C optimale Luftfeuchte: 65% unter 18°C nicht aktiv |
| Einsatz: |
vorbeugender Einsatz möglich mit wiederholten Ausbringungen oder Einsatz beim ersten Auftreten des Schädlings
mit erhöhter Tieranzahl pro m² |
| Kulturen: |
Einsatz möglich in Rosen, Gurken, Beet und Balkon |
| Lieferform: |
Geliefert wird ein Gemisch von eiablagebereiten Weibchen, Jungtieren und Eiern in
einemTrägermaterial
Tütchen (10000 Tiere für 100m² in 25 Tütchen) für den vorbeugenden Einsatz;
Pflanzen müssen dicht zusammenstehen, damit die Nützlinge sich verteilen können
Streuware (10000 Tiere für 200m²) für den Einsatz bei beginnendem Befall oder bei
kleinen Pflanzen; die Streuware wird in Kleie oder Vermiculite angeboten
Bugline (1 Mio. Tiere für 1000m² in 6 Streifen a 100m) für große Bestände,
z.B. Rosen
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Bekämpfung von Thripsen mit dem Raubmilbenmix Amblyseius cucumeris und Amblyseius barkeri
Diese Raubmilben werden zur biologischen Bekämpfung verschiedener Blütenthripsarten eingesetzt. Sie sind
etwa 0,5 mm groß, blaßrosa bis rotbraun gefärbt und sehr beweglich. Ein Raubmilbenweibchen legt im
Verlauf seines Lebens 40 bis 100 Eier und vermag täglich bis zu 3 junge Thripsnymphen auszusaugen. Thripse
werden nur bis zum 2. Larvenstadium erbeutet. Erwachsene Thripse sind für Amblyseius zu wehrhaft. Es
werden aber auch Spinnmilben, Weichhautmilben und andere kleine Schädlinge erbeutet. Auch von Pollen kann sich
Amblyseius kurzzeitig ernähren. Amblyseius cucumeris sucht seine Beute eher im oberen
Pflanzenteil, während sich Amblyseius barkeri eher im unteren Pflanzenteil aufhält.
| Ansprüche: |
optimale Temperatur: 25°C optimale Luftfeuchte: 65% unter 18°C nicht aktiv |
| Einsatz: |
vorbeugender Einsatz möglich mit wiederholten Ausbringungen oder Einsatz beim ersten Auftreten des Schädlings
mit erhöhter Tieranzahl pro m² |
| Kulturen: |
Einsatz möglich in Rosen, Gurken, Beet und Balkon, bei zusätzlichem Befall mit Weichhautmilben
|
| Lieferform: |
Geliefert wird ein Gemisch von eiablagebereiten Weibchen, Jungtieren und Eiern in einem
Trägermaterial
Streuware (10000 Tiere für 200m² )in Kleie
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Bekämpfung von Thripsen mit der Raubmilbe Amblyseius swirskii
Sie sind etwa 0,5 mm groß, hellbräunlich gefärbt und sehr ausbreitungsfreudig. Innerhalb kürzester
Zeit werden ganze Pflanzen besiedelt. Sie ernähren sich von Thrips-Jungstadien aber auch von den Larven und
Eier der Weißen Fliege und von Pollen. Daher ist ein vorbeugender Einsatz in pollenreichen Kulturen möglich.
Da die Raubmilbe aus der Mittelmeerregion stammt, ist sie an hohe Temperaturen bestens angepasst. Im Frühjahr
kann ein Einsatz von Amblyseius cucumeris sinnvoll sein, da diese besser mit den kühlen Temperaturen
auskommen.
| Ansprüche: |
optimale Temperatur: 25-28°C optimale Luftfeuchte: 70% unter 15°C nicht aktiv |
| Einsatz: |
vorbeugender Einsatz möglich mit wiederholten Ausbringungen oder Einsatz beim ersten Auftreten des Schädlings
mit erhöhter Tieranzahl pro m² |
| Kulturen: |
Einsatz möglich in Gurken (bei größerem Befallsdruck) und Paprika |
| Lieferform: |
Geliefert wird ein Gemisch von eiablagebereiten Weibchen, Jungtieren und Eiern in
einemTrägermaterial
Tütchen (25000 Tiere für 400m² in 100 Tütchen) für den vorbeugenden Einsatz;
Pflanzen müssen dicht zusammenstehen, damit die Nützlinge sich verteilen können
Streuware (25000 Tiere für 400m²) für den Einsatz bei beginnendem Befall oder bei
kleinen Pflanzen
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Bekämpfung von Thripsen mit der Raubwanze Orius laevigatus
Hypoaspis-Raubmilben sind bodenlebende Räuber mit einem breiten Wirtsspektrum. Sie erbeuten kleine, im
Boden lebende Insekten und ihre Larven, besonders Thripspuppen, Fliegen- und Mückenlarven, Nematoden, Milben
und Springschwänze. Die bis zu 1mm langen, braun gefärbten Raubmilben sind sehr langlebig und können
auch ohne Nahrung mehrere Wochen überdauern. Daher sind sie für einen vorbeugenden Einsatz gut geeignet.
Die Raubmilben sollten zur Bekämpfung der Thripspuppen im Boden eingesetzt werden, müssen aber immer in
Kombination mit anderen Thripsgegenspielern verwendet werden.