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Neu: Großpackung Florfliegenlarven

  • Florfliegenlarven
  • Chrysoperla carnea
  • gegen Blattläuse und Wollläuse
  • schon ab 12°C aktiv; lichtunabhängig
  • die Larven sind räuberisch - hinterlassen keine Spuren an den Pflanzen (Mumien)

Seit 2012 gibt es neben den klassischen Verpackungsformen in Waben und in Tüten eine Großpackung mit 5000 Larven(L2) in einem Buchweizenschalen-Kleie-Gemisch.

Vorteile:

  • einfache Handhabung - schnellere Ausbringung
  • kostengünstiger als vergleichbare Produkte

Einsatz:

  • im Verkaufsbereich und in der Innenraumbegrünung
  • gegen Blattläuse in Kräutern und im Zierpflanzenbau
  • gegen Wollläuse an Orchideen und Grünpflanzen

Anwendung:

  • zur gezielten Herdbehandlung oder zur flächigen Ausbringung
  • Dose öffnen und Material im Bestand ausbringen
  • je nach Befall sollte der Einsatz wiederholt werden, da sich die Tiere im Bestand nicht vermehren


Biologische Bekämpfung der Weißen Fliege mit der Schlupfwespe Encarsia formosa

Seit mehr als zwanzig Jahren ist Encarsia formosa die Nummer 1 im Kampf gegen die Weiße Fliege und nicht wegzudenken in Bioproduktion und integrierter Produktion. Profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung in der Zucht effektiver Nützlinge und der Kontrolle von Pflanzenschädlingen - für eine Produktion von Pflanzen frei von schädlichen chemischen Mitteln, geeignet für Haushalte mit Kindern oder Allergikern und für eine gesunde Ernährung.


Zu Beginn der diesjährigen Poinsettiensaison und der Folgekultur an Gemüsepflanzen bieten wir Ihnen die Schlupfwespe Encarsia formosa wieder zum Sonderpreis an.


Encarsia formosa 500 Tiere auf 5 Kärtchen < 100 = 1 VE
3,10 €*
Encarsia formosa HD (halbe Dichte) 500 Tiere auf 10 Kärtchen a 50 = 1 VE
3,30 €*

*Als Dauerauftrag oder bei Bestellung von mindestens 10 Einheiten (VE=Versandeinheit) Preise netto, gültig ab 01. Juli bis 31. Dezember 2011.


Die Schlupfwespe ist besonders geeignet für den Einsatz in Poinsettien, Tomaten, Gurken. Eine Einheit Encarsia bzw. Encarsia HD ist ausreichend für einen Einsatz auf 100 qm Kulturfläche.

Encarsia formosa - gegen Weiße Fliege

  • Schlupfwespe bester Qualität aus eigener Produktion
  • einsetzbar in allen Gemüse- und Zierpflanzenkulturen
  • einsetzbar im geschützten Anbau unter Glas und Folie
  • einsetzbar ab Kulturbeginn und Jungpflanzenstadium
  • parasitiert Larven der Weißen Fliege
  • bringt Larven und Puppen der Weißen Fliege durch Aussaugen zum Absterben

Eine regelmäßige Ausbringung alle 1-2 Wochen bietet optimalen Schutz vor Schäden durch die Weiße Fliege (mindestens 3 Ausbringungen empfohlen)!


Das Katz Biotech Team berät Sie gerne vor Ort oder telefonisch (03 37 04/ 675-10) und erstellt Ihnen einen speziell für Ihre Kultur zugeschnittenen Nützlings-Einsatzplan.


Möglichkeiten der biologischen Thripsbekämpfung

Angesichts von zunehmenden Resistenzen der verschiedenen Thripsarten gegenüber chemischen Bekämpfungsmitteln, wie z.B. Conserve, gewinnt die Möglichkeit der biologischen Bekämpfung dieser Schädlinge eine größere Bedeutung und soll an dieser Stelle näher erläutert werden.


Der Schädling

Im Unterglasanbau treten verschiedene heimische Thripsarten, wie z.B. Thrips tabaci und Thrips fuscipennis auf. Zum Hauptschädling in vielen Gewächshauskulturen hat sich allerdings der eingeschleppte Kalifornische Blütenthrips (Franklinella occidentalis) entwickelt. Gründe dafür liegen auch in der generalitischen Lebensweise. Energiereiche Pollennahrung bewirkt eine hohe Vermehrungsrate, was zu verheerenden Schäden in den Kulturen führen kann. Zudem besteht eine Resistenz gegenüber fast allen chemischen Bekämpfungsmitteln und ist somit sehr schwer zu bekämpfen.Es wird auch von kälteresistenten Rassen berichtet.

Der Lebenszyklus umfasst 6 Stadien: Ei, 2 Nymphenstadien, 2 Ruhestadien (Vorpuppe und Puppe) und das adulte Tier.

Die ersten 2 Nymphenstadien der Thripse leben auf der Blattunterseite oder in Blüten, während sich das dritte und vierte Stadium im Boden aufhält ohne Nahrung aufzunehmen. Die Adulten und die Nymphen saugen an einzelnen Zellen von Blüten- oder Laubblättern und ernähren sich außerdem von Pollen. Dies führt zu den typischen Befallssymptomen: verschmierter Pollen auf den Blüten, Silberflecken auf den Blättern, schwarze Kottröpfchen, Verformungen an den Früchten, Blättern und Blüten. Auch Viren können übertragen werden.


Monitoring

Pollenauswurf an blühenden Pflanzen ist ein sicherer Nachweis für einen Thripsbefall. An nicht blühenden Pflanzen ist eine Befallsdiagnose mittels beleimter Blau- oder Gelbtafeln möglich. Schwierig ist der Nachweis von Thripsen in Grünpflanzen. Hierbei handelt es sich um Blattthripse, welche nicht durch Leimtafeln erfasst werden. Hier bleibt nur die regelmäßige Kontrolle der Blattunterseiten.


Nützlinge

Zur Thripsbekämpfung eignen sich die Raubmilbenarten Amblyseius cucumeris, A. barkeri, und A. swirskii. Die Raubmilben Hypoaspis miles und H. aculeifer, die Raubwanze Orius spec. und die Nematoden Steinernema feltiae sind auch Thripsgegenspieler, allerdings zur alleinigen Bekämpfung nicht ausreichend.

Ein vorbeugender Einsatz ist immer sinnvoll, da sich die Raubmilben auch von Pollen ernähren können. Ist der Kalifornische Blütenthrips einmal im Bestand, ist er schwer zu bekämpfen. Auf die Bedeutung eines gewissenhaften Monitorings sei an dieser Stelle nochmals hingewiesen.


Bekämpfung von Thripsen mit Amblyseius cucumeris

Diese Raubmilbe wird zur biologischen Bekämpfung verschiedener Blütenthripsarten eingesetzt. Sie sind etwa 0,5 mm groß, blaßrosa bis rotbraun gefärbt und sehr beweglich. Ein Raubmilbenweibchen legt im Verlauf seines Lebens 40 bis 100 Eier und vermag täglich bis zu 3 junge Thripsnymphen auszusaugen. Thripse werden nur bis zum 2. Larvenstadium erbeutet. Erwachsene Thripse sind für Amblyseius zu wehrhaft. Es werden aber auch Spinnmilben, Weichhautmilben und andere kleine Schädlinge erbeutet. Auch von Pollen kann sich Amblyseius cucumeris kurzzeitig ernähren. Im Sommer kann in vielen Kulturen, insbesondere in Gurken und Paprika, alternativ Amblyseius swirskii eingesetzt werden, da diese besser an hohe Temperaturen angepasst ist.


Ansprüche: optimale Temperatur: 25°C
optimale Luftfeuchte: 65%
unter 18°C nicht aktiv
Einsatz: vorbeugender Einsatz möglich mit wiederholten Ausbringungen oder Einsatz beim ersten Auftreten des Schädlings mit erhöhter Tieranzahl pro m²
Kulturen: Einsatz möglich in Rosen, Gurken, Beet und Balkon
Lieferform: Geliefert wird ein Gemisch von eiablagebereiten Weibchen, Jungtieren und Eiern in einemTrägermaterial
Tütchen (10000 Tiere für 100m² in 25 Tütchen) für den vorbeugenden Einsatz; Pflanzen müssen dicht zusammenstehen, damit die Nützlinge sich verteilen können
Streuware (10000 Tiere für 200m²) für den Einsatz bei beginnendem Befall oder bei kleinen Pflanzen; die Streuware wird in Kleie oder Vermiculite angeboten
Bugline (1 Mio. Tiere für 1000m² in 6 Streifen a 100m) für große Bestände, z.B. Rosen

Bekämpfung von Thripsen mit dem Raubmilbenmix Amblyseius cucumeris und Amblyseius barkeri

Diese Raubmilben werden zur biologischen Bekämpfung verschiedener Blütenthripsarten eingesetzt. Sie sind etwa 0,5 mm groß, blaßrosa bis rotbraun gefärbt und sehr beweglich. Ein Raubmilbenweibchen legt im Verlauf seines Lebens 40 bis 100 Eier und vermag täglich bis zu 3 junge Thripsnymphen auszusaugen. Thripse werden nur bis zum 2. Larvenstadium erbeutet. Erwachsene Thripse sind für Amblyseius zu wehrhaft. Es werden aber auch Spinnmilben, Weichhautmilben und andere kleine Schädlinge erbeutet. Auch von Pollen kann sich Amblyseius kurzzeitig ernähren. Amblyseius cucumeris sucht seine Beute eher im oberen Pflanzenteil, während sich Amblyseius barkeri eher im unteren Pflanzenteil aufhält.


Ansprüche: optimale Temperatur: 25°C
optimale Luftfeuchte: 65%
unter 18°C nicht aktiv
Einsatz: vorbeugender Einsatz möglich mit wiederholten Ausbringungen oder Einsatz beim ersten Auftreten des Schädlings mit erhöhter Tieranzahl pro m²
Kulturen: Einsatz möglich in Rosen, Gurken, Beet und Balkon, bei zusätzlichem Befall mit Weichhautmilben
Lieferform: Geliefert wird ein Gemisch von eiablagebereiten Weibchen, Jungtieren und Eiern in einem Trägermaterial
Streuware (10000 Tiere für 200m² )in Kleie

Bekämpfung von Thripsen mit der Raubmilbe Amblyseius swirskii

Sie sind etwa 0,5 mm groß, hellbräunlich gefärbt und sehr ausbreitungsfreudig. Innerhalb kürzester Zeit werden ganze Pflanzen besiedelt. Sie ernähren sich von Thrips-Jungstadien aber auch von den Larven und Eier der Weißen Fliege und von Pollen. Daher ist ein vorbeugender Einsatz in pollenreichen Kulturen möglich. Da die Raubmilbe aus der Mittelmeerregion stammt, ist sie an hohe Temperaturen bestens angepasst. Im Frühjahr kann ein Einsatz von Amblyseius cucumeris sinnvoll sein, da diese besser mit den kühlen Temperaturen auskommen.


Ansprüche: optimale Temperatur: 25-28°C
optimale Luftfeuchte: 70%
unter 15°C nicht aktiv
Einsatz: vorbeugender Einsatz möglich mit wiederholten Ausbringungen oder Einsatz beim ersten Auftreten des Schädlings mit erhöhter Tieranzahl pro m²
Kulturen: Einsatz möglich in Gurken (bei größerem Befallsdruck) und Paprika
Lieferform: Geliefert wird ein Gemisch von eiablagebereiten Weibchen, Jungtieren und Eiern in einemTrägermaterial
Tütchen (25000 Tiere für 400m² in 100 Tütchen) für den vorbeugenden Einsatz; Pflanzen müssen dicht zusammenstehen, damit die Nützlinge sich verteilen können
Streuware (25000 Tiere für 400m²) für den Einsatz bei beginnendem Befall oder bei kleinen Pflanzen

Bekämpfung von Thripsen mit der Raubwanze Orius laevigatus

Hypoaspis-Raubmilben sind bodenlebende Räuber mit einem breiten Wirtsspektrum. Sie erbeuten kleine, im Boden lebende Insekten und ihre Larven, besonders Thripspuppen, Fliegen- und Mückenlarven, Nematoden, Milben und Springschwänze. Die bis zu 1mm langen, braun gefärbten Raubmilben sind sehr langlebig und können auch ohne Nahrung mehrere Wochen überdauern. Daher sind sie für einen vorbeugenden Einsatz gut geeignet. Die Raubmilben sollten zur Bekämpfung der Thripspuppen im Boden eingesetzt werden, müssen aber immer in Kombination mit anderen Thripsgegenspielern verwendet werden.